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Herzlich Willkommen auf der Internet-Seite der Aktionsgruppe Asyl Erding (AGA)!

Wir sind eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern, die Flüchtlinge in der Stadt und im Landkreis unterstützen. Derzeit betreuen unsere Ehrenamtlichen Unterkünfte in Erding, Altenerding, Pretzen, Emling, Wartenberg, Langenpreising, Winkl, Grucking und Moosinning.

Wir helfen beispielsweise bei Asylverfahren und Behördengängen, dem Zugang zu Bildung (Deutschkurse), vermitteln Sachleistungen wie Kleidung und begleiten traumatisierte Menschen.
Auf  “Über uns” erfahren Sie mehr dazu.

Seit Anfang Mai haben wir ein ganz aktuelles, dringliches Problem!

Das Landratsamt Erding gibt neuerdings die sog. Kommunalpass-Karte aus statt die Asylhilfe zu überweisen oder bar auszuzahlen. Mit dieser Karte können Flüchtlinge aber nur noch in Geschäften mit Maestro-Zeichen einkaufen und derzeit auch kein Bargeld abheben! Sämtliche Bankkonten müssen aufgelöst werden, da kein Geld mehr eingehen wird.
Wie soll Integration erfolgreich sein, wenn die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben verhindert wird? Deshalb fordern wir die sofortige Abschaffung dieser Karte und die Überweisung auf das Bankkonto wie es auch in anderen Landkreisen üblich ist!

Was meinen Sie dazu? Nutzen Sie unsere Kommentar-Funktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

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4 Kommentare zu “Startseite

  1. Meines Erachtens kann die Lösung letztendlich nur die Abschaffung der Kommunal Pass Karte sein. Wir müssen wieder zurückkehren zu einem Umgang mit asylsuchenden Menschen, der Integration zum Ziel hat sowie ein Zusammenleben auf Basis der Werte, die in unserem Grundgesetz verankert sind!
    Ich wünsche mir für den Landkreis Erding, dass jederzeit die ethischen Grundwerte unseres Grundgesetzes und die Menschlichkeit Grundlage des Handelns sind.

  2. Erfahrungen mit der Kommunalpass-Karte aus der Unterkunft Uhlandstr.:
    1. Eritreer, die am Sonntag nach München zum Gottesdienst fahren, können sich beim gemeinschaftlichen Essen, das nach dem Gottesdienst stattfindet, nichts kaufen, da man – natürlich – nicht mit Karte bezahlen kann.
    2. Einige Eritreer kaufen gerne beim Flohmarkt auf dem Volksfestplatz ein, weil sie dort billige Kleidung etc. bekommen. Dies ist nun nicht mehr möglich. Eine junge Frau beklagt, dass sie nun teure Jeans kaufen muss.
    3. Die Kartenbesitzer wussten nicht, wie man den Kontostand überprüfen kann. Ich habe ihnen die entsprechende Anmeldung vorgenommen. Manche waren schockiert, dass sie nur noch einen sehr kleinen Geldbetrag zur Verfügung haben und das am 19. Mai! Das Überprüfen des Kontostands fällt den meisten Flüchtlingen trotz Anleitung sehr schwer.
    Wenn man den Dialog mit den Ehrenamtlichen ernst nehmen würde, wäre es ein leichtes gewesen, mit den Flüchtlingen zusammen fehlende Bankkonten einzurichten. Die meisten besitzen inzwischen sowieso schon ein Bankkonto. Der jetzige Zustand mit der Kp-Karte ist für die Flüchtlinge entwürdigend und für die Ehrenamtlichen eine völlig unnötige zeitliche und emotionale Belastung. Die Kp-Karte soll sofort wieder abgeschafft werden, da sie auch nicht den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Es wäre für unseren Landrat eine charakterlich und menschlich enorme Leistung, den Fehler der überstürzten Einführung der Kp-Karte zu korrigieren. Ob er dazu in der Lage ist?

  3. Selbstverständlich unterstütze ich diese Proteste.
    Ich habe allerdiings noch ein paar anderre Anliegen.
    1. Nachdem Lindum zu einem Asylantenheim umgewandelt worden ist, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass für die Kommunikations- bzw Lehrräume das Angebot der Starnberger (Stühle + Bildschirme) von Interesse sein könnte.
    2. Ich bin als langjähriger Pädagoge – mit mehr als 30 J. 3.Weltarbeit – sehr daran interessiert, unsere Integrationspolitik – auch im linguistischen Bereich – zu verbessern. Es wäre schön, wenn sich gerade in unserem – etwas problematischen – Landkreis ein Gremium zusammenfinden könnte, das paragmatische neue Konzepte umzusetzen bereit wäre.

    Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

    oxenius@gmx.net

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